Wasserstoff Zertifizierung

Wir begleiten euch im Zertifizierungsprozess für ein erfolgreiches Audit und ermitteln dabei Optimierungspotenziale der Produktionskosten.

effizient | rechtskonform | bedarfsorientiert

Zusätzliche Optionen zur Wertschöpfung durch die Zertifizierung von grünem Wasserstoff und RFNBO

Wir unterstützen euch im komplexen Zertifizierungsprozess, vereinfachen und beschleunigen die einzelnen Prozessschritte durch unser fachliches Know-How und mithilfe unserer “Green Hydromize Suite”.
Die Green Hydromize Suite ermittelt anhand der Projektdaten zudem Potenziale zur Kostenoptimierung eurer Wasserstoffproduktion und der Nutzung von Nebenerzeugnissen.
Der Zugang zu Absatzmärkten und Zulieferern rundet unser modulares System ab.

Warum ist die Wasserstoff Zertifizierung relevant

und wie kann sie zur Wertschöpfung beitragen?

Vorgaben der RED III:

Bindendes Ziel für Industrie:
-> Min. 42 % des Gesamtverbrauchs an H2 muss bis 2030 durch RFNBO-H2 abgedeckt werden

Bindendes Ziel für Verkehr:
-> Wahl zwischen 29% EE-Anteil oder THG-Reduktion von 14,5 % bis 2030

Voraussetzung zur Vergabe von Klimaschutzverträgen:

  • Unternehmen aus einer im EU ETS Programm eingeschlossenen Branche

  • Teilnahme am vorbereitenden Verfahren sowie am “Bieterwettstreit

  • Bei Produktionsumstellung auf H2, zwingender Einsatz von RFNBO-H2 oder low-carbon-H2

Die Ziele der dritten Renewable Energy Directive (kurz: RED III) geben eine klare Richtung vor: 42 % des eingesetzten Wasserstoffs für den Industriesektor müssen erneuerbar sein (RFNBO-H2). Die Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU muss in allen Mitgliedstaaten innerhalb von 18 Monaten ab ihrer Veröffentlichung in nationales Recht umgesetzt werden und wird damit ab Mitte 2025 wirksam.
Dabei muss es sich um nachweisbar grünen Wasserstoff (RFNBO-H2) handeln, weshalb die Wasserstoff-Produzenten zwingend im Rahmen von der EU anerkannter Voluntary Schemes zertifiziert werden müssen.

Die Bundesregierung schiebt zudem mittels der Vergabe von Klimaschutzverträgen klimafreundliche Produktionsprozesse in den emissionsintensiven Industriebranchen an. Industrieunternehmen, die im EU Emission Trading System eingeschlossen sind, können über einen Klimaschutzvertrag die Mehrkosten durch die Umstellung und den Betrieb ihrer Produktionsanlagen ausgleichen und vermeiden so Wettbewerbsnachteile. Gleichzeitig sollen über das Förderprogramm bis 2045 Emissionen von rund 350 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Wird bei der Transformation auf den Energieträger Wasserstoff umgestiegen, so muss dieser zwingend RFNBO-H2 oder low-cabron-H2 gem. der EU-Kriterien sein.

Anforderungen gemäß Delegierten Verordnungen EU 2023/1184 und /1185

Wir sind das Ohr an der Gesetzgebung

GreenTrax zeichnet sich besonders durch den Bereich der Wissensvermittlung aus. Wir legen großen Wert darauf, bleibende Mehrwerte zu schaffen, in dem wir Know-how bei unseren Kunden und Partnern verankern und diese beim internen Kompetenzaufbau unterstützen. In unserer Regulatorik-Broschüre sowie im persönlichen Beratungsgespräche informieren wir u.a. über die Anforderungen der Voluntary Schemes zur Zertifizierung von grünem Wasserstoff.